RX 2026-05-29 · CAT NETZWERK · 1 min

Vom Funkloch zum Gigabit-Uplink

Am Pfingstwochenende durfte ich beim Community Day Spring 2026 der Berliner Freifunk-Community dabei sein, den wir im IZRD e.V. ausrichten durften — ein Tag mit „State of the Network", Wartungsthemen, Grillen und vielen guten Gesprächen.

Ich selbst habe einen kleinen Vortrag beigesteuert: „Vom Funkloch zum Gigabit-Uplink". Hier die Kurzfassung.

Die Ausgangslage

Beim Einzug in unsere neuen Räume: kein DSL, Glasfaser in weiter Ferne, kommerzielle Angebote für einen gemeinnützigen Verein schlicht nicht tragbar. Am Ende standen wir rund zwei Monate ohne Leitung da.

Die Frage war: Wie betreibt man eine arbeitsfähige Infrastruktur ohne WAN?

Die Antwort kam vom Dach

Über eine Richtfunkverbindung ins Freifunk-Netz hatten wir wieder eine Anbindung — monatelang unser primärer Internetzugang und schlicht die Rettung, um überhaupt weiterarbeiten zu können.

Was als Überbrückung gedacht war, haben wir inzwischen fest integriert: Heute hängen wir mit einem Gigabit-Uplink am Berliner Backbone, Freifunk dient zusätzlich als Backup, falls die reguläre Leitung ausfällt. Aus der Notlösung ist ein vollwertiger Baustein unserer Infrastruktur geworden.

Was mich daran am meisten beeindruckt

Hinter diesem Netz steht keine Firma, sondern Menschen, die ihre Zeit und ihr Know-how einbringen, damit andere online sein können.

Als ITler weiß man, wie viel Arbeit in so einem Backbone steckt — das verdient Respekt.

Danke an Freifunk Berlin und alle, die unterstützt haben. Schön, dass es euch gibt.

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